Wernberg-Köblitzer Bürgermeister Georg Butz führt jetzt „Das Plus der Oberpfalz“

Die Wirtschaft voranbringen

Luhe-Wildenau (bey) „Das Plus der Oberpfalz sieht sich als interkommunaler Verbund mit dem Ziel, das wirtschaftliche Leben in der Region zu fördern. Schwerpunkte sind, das regionale Image nach außen und innen zu verbessern und ein Logistikzentrum im Herzen Europas zu schaffen.

In der Jarheshauptversammlung des mittlerweile noch neun Kommunen umfassenden Zusammenschlusses in den Räumen der Siemens-Niederlassung in Luhe wurde erneut die Wichtigkeit der gemeinsamen Standort-Identität im Bereich Logistik herausgestellt. Der neue Vorsitzende, der Wernberg-Köblitzer Bürgermeister Georg Butz, nannte die Schaffung neuer Arbeitsplatze in der Region, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Autobahnkreuzes A 93/A6 und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und dem bayerischen Wirtschaftsministerium, um bessere Berufschancen für die Kinder zu generieren, als weitere Hauptaufgaben der nächsten Jahre.

Kongress abgesagt

Weidens Oberbürgermeister Kurt Leggewie wertete im Rückblick die Ansiedlung eines Textil-Mietdienstes in Pfreimd als Erfolg. Während der erste Logistikkongress im März nach der Gründung von „Das Plus der Oberpfalz“ mit über 100 Teilnehmern noch ein großes Plus gewesen sei, habe die schlechte Resonanz auf einen zweiten Kongress im Jahr 2011 zu dessen Absage geführt, bedauerte Seggewiß. „Das Plus der Oberpfalz“ habe sich aber erfolgreich bei weiteren Fachausstellungen und Messen präsentiert, betonte der OB. Das Abwandern qualifizierter Arbeitskräfte zu verhindern, die Bekanntheit der Region zu steigern und ein interkommunales Gewerbegebiet zu realisieren, sind für Seggewiß weiterhin vorrangige Aufgaben.

Bei der turnusgemäßen Neuwahl des Vorstands wurde Georg Butz zum Nachfolger von Seggewiß gewählt. Dieser übernimmt dafür das Amt des Stellvertreters. Schatzmeister bleibt Arnold Kimmerl, Bürgermeister in Pfreimd. Schriftführer ist Dr. Karl-Heinz Preißer, Bürgermeister von Luhe-Wildenau. Beisitzer sind die fünf weiteren Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden.

Eisenbahn nicht vergessen

Tina Breitenbach gab den Kassenbericht ab. Der Haushaltsplan 2012 hat einen Umfang von 10.000 Euro und wurde einstimmig gebilligt.

In der allgemeinen Aussprache wurde auch das Problem der Ost-West-Verbindung auf den Schienen angesprochen. Obgleich das Kreuz der A93 immer in den Gedanken vorhanden sei, müsse auch über die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg und über eine Schienenverbindung in der Querrichtung nachgedacht werden.

An die Jahreshauptversammlung schloss sich eine informative Besichtigung der Firma Siemens an.

(Quelle: Der neue Tag, Kreisseite, 19.04.2012)

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